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Der Streit um die Kassenführung und die steuerliche Schätzung

Montag, 15.04.2019,
09:00 - 13:00 Uhr


Die Anforderungen an die Kassenführung sind in den letzten Jahren erheblich verschärft worden. Die Digitalisierung gewinnt im Besteuerungsverfahren an Bedeutung. Damit haben gerade auch kleine und mittlere Betriebe zu kämpfen, die bei der Kassenführung schon seit längerer Zeit EDV-gestützte Systeme im Einsatz haben. Betriebsprüfer greifen auf diese Daten zu, stellen hohe Dokumentationsanforderungen und versuchen, aus den vorhandenen Datensätzen Ansatzpunkte für eine Nachkalkulation zu gewinnen. In vielen Fällen nimmt das Finanzamt dann abweichend von den vorliegenden elektronischen Kassendaten Hinzuschätzungen vor. Dies gerne unter Hinweis auf eine rein formelle Ordnungswidrigkeit der Buchführung. Die Zahl der Gerichtsentscheidungen steigt, die sich mit solchen Schätzungsbescheiden beschäftigen. Dies hat in der jüngeren Zeit zu einer Reihe von BFH-Entscheidungen geführt, in denen die Münchener Richter sich sehr grundlegend mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen von Hinzuschätzungen auseinandergesetzt haben und Wege aufzeigen, wie sich althergebrachte Grundsätze für die Beurteilung von Sachverhalten im digitalen Zeitalter anwenden lassen.

 

Das Seminar gibt einen Überblick über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und den Stand der bestehenden Verwaltungsanweisungen und zeigt, wie man sich mit den Argumenten des BFH gegen die ausufernde Schätzungspraxis der Finanzverwaltung verteidigen kann.



Teilnehmergebühr:
Für Mitglieder und deren Mitarbeiter
€ 160,00 zzgl. 19% USt
Für Nichtmitglieder
€ 240,00 zzgl. 19% USt
Die Teilnehmergebühr beinhaltet gedruckte Arbeitsunterlagen und eine umfangreiche Verpflegung (Pausenimbiss und Pausengetränke inkl. Begrüßungskaffee / Wasser im Seminarraum).



Veranstaltungsort

Hotel Grand Elysée
Rothenbaumchaussee 10
20148 Hamburg
Raum: Spiegelsaal
Anfahrt


Ansprechpartner

Sabine Dobbertin
040 413447-11
Maike Müller-Wichards
040 413447-10